2.6.2024

14-18 Uhr

Performances

Speaking Soil

Tritt man ins Kabinett 5 hinein, steht man vor einem kleinen, geöffneten Haus, ausgestattet mit einem Stuhl und einem Tisch, auf dem Sandburgen und ein paar rote Schuhe stehen, welche jenen von Dorothy Gale aus dem Film Wizard of Oznachempfunden sind. Cristiana Cott Negoescus Installation nimmt Referenz auf die bekannte Szene, in der Dorothy sich mit dem dreifachen Klicken ihrer Schuhe und den Worten „There‘s no place like home“ zurück nach Hause teleportiert. Die Schuhe werden darin immer unerreichbarer. Die Künstlerin thematisiert so Fragen um den Verlust von zu Hause im Kontext von Enteignung, Umsiedlungen und anderer externer Faktoren.

Die Arbeit wird in Form einer Performance um 16.30 Uhr aktiviert.

 

Darcy Neven lädt uns ein, Platz zu nehmen und sich der Sinnlichkeit des Essens hinzugeben. Dafür wird sie den Tisch, der mit selbsthergestellten Tellern und Schalen gedeckt ist, mit Zubereitungen aus selbst angebautem Gemüse, Kräutern und vielem mehr füllen, die sie den Besuchenden anbietet und in einer Erfahrung des Teilens gemeinsam mit ihnen verzehrt. 

Die Performance findet von 14-18 Uhr statt. Die Performance ist barrierefrei, die Installation ist nur teilweise barrierefrei.

 

Den Ausstellungsräumen vorgelagert sind kleine Erdhügel, die vom Baustellengelände ins Museum gezogen sind. Die Künstlerin, Salomé Ingelbrecht, sammelt seit langer Zeit Fotos von Erdhaufen, die ihr wie geisterhafte Erscheinungen begegnen und die sie als ephemere Skulpturen wahrnimmt. Sie sind verbunden mit Texten, die von ihrer Suche nach dem Poetischen im Alltäglichen zeugen.

Einen davon trägt sie während ihrer Performance um 16 Uhr vor. Die Performance ist barrierefrei.

 

Foto: Susanne Diesner
Cristiana Cott Negoescu

25.5.2024

14 Uhr

Manheim Calling

Die Pflanzen im Blick

Am 25.5. lädt Silke Schatz zu einem geführten Spaziergang durch den fast vollständig abgerissenen Ort Manheim ein. Dabei teilt sie ihr Wissen über Manheim und spricht über ihre dortige künstlerische Arbeit. Seit 2012 wird der Ort nun Stück für Stück zerstört, nicht nur die Häuser und teilweise jahrhundertealte Höfe werden abgerissen, auch die Gärten und Parks werden gerodet, um Platz für die Bagger zu schaffen, die Manheim noch abgraben wollen. Alles geschieht für den am Dorfrand gelegenen Hambacher Tagebau, das größte Loch Europas, welches nach Beendigung des Braunkohletagebaus 2030 ein gigantischer See werden soll. Sand und Kies unter Manheim sollen dann dessen Böschungen abflachen.

Manheims Flora und Fauna konnten sich auf der entstandenen Brachfläche mit seinem qualitativ sehr guten Lössboden teilweise erholen und bieten nun die Möglichkeit einen gezielten Blick unter anderem auf die Ruderalflora, die Sukessionsstufen sowie verwilderte ehemalige Kulturpflanzen aus Wiesen und Gärten zu werfen.

Zum Ende des Spaziergang gibt es Getränke und Kuchen und die Möglichkeit für ein gemeinsames abschließendes Gespräch, dazu sind die letzten Manheimer Bewohner*innen dann ebenfalls eingeladen.

 

Treffpunkt ist der Parkplatz am Markt (Richtung Forsthausstraße, nahe der Kirche). Die Anreise erfolgt individuell mit dem PKW. Dauer 3-4 Stunden.

 

 

Foto: Silke Schatz

Silke Schatz

17.5.2024

18-21 Uhr

Wounds Healed, Tales Etched | দাগ

Sumi Anjuman | Einzelausstellung

Am 17.5. eröffnet die Sammlung Philara die Ausstellung Wounds Healed, Tales Etched | দাগ.

Im Rahmen von düsseldorf photo+ Biennale for Visual and Sonic Media präsentiert die Sammlung Philara die erste institutionelle Einzelausstellung von Sumi Anjuman (*1989 in Bogura, Bangladesh) in Deutschland.
Sumi Anjumans Arbeiten entstehen oft in einem mehrstimmigen, dialogischen Prozess zwischen ihr und den Personen, deren Geschichten sie erzählt. Sie versteht ihre künstlerische Praxis als Teil eines gewaltlosen Protests gegen patriarchale, gender- und sexualitätsspezifische Unterdrückung, die gleichzeitig einen kollaborativen Heilungsprozess – „healing through creation“ – darstellt. Die Künstlerin arbeitet mit dem Medium der Fotografie, welches sie mit Übermalungen, Stickereien und archivarischen Materialien ergänzt, die teilweise in installative Konfigurationen überführt werden.

Die Ausstellung verbindet zwei fotografische Serien, die in der mehrjährigen Auseinandersetzung mit Individuen entstanden sind. Die Serie Somewhere Else Than Herezeigt Porträtfotografien von Personen der LGBTQ+ Community in Bangladesch. Ihre Sichtbarkeit ist sowohl innerhalb der muslimisch-konservativen Gesellschaft als auch außerhalb dieser, stark eingeschränkt. Die queere Community dort leidet unter ihrer starken Unterdrückung sowohl in sozialen als auch legalen Kontexten, die insbesondere durch Gesetze aus der britischen Kolonialherrschaft ausgerufen wurden. Aus diesem Grund ist es ihren Mitgliedern kaum möglich, ihre Identität öffentlich preiszugeben oder ohne Angst vor Repressionen und Gewalt zu leben.  Anjumans Serie visualisiert, ausgehend von Gesprächen, imaginative Formulierungen von Hoffnung, Liebe, Freiheit und Sicherheit und stellt sich Furcht, Isolation und Entmenschlichung. Ergänzt werden die Fotografien mit einem materiellen Archiv bestehend aus Objekten, die Anjuman von den Porträtierten erhalten hat und Teile ihrer Erfahrungen verkörpern.

Die zweite Serie, River Runs Violet, thematisiert sexualisierte Gewalt und Vergewaltigungskultur in patriarchalen Strukturen. Trotz der vorangeschrittenen Gleichstellung sind Frauen in Bangladesch mit besonders hoher geschlechtsspezifischer Gewalt konfrontiert. Anjuman thematisiert dies gemeinsam mit Zana (Pseudonym), einer Überlenden von mehrfachem sexuellem Missbrauch und Vergewaltigung. In einem dialogischen Austauschprozess ist eine visuelle Unterhaltung entstanden, die die Perspektiven und Erlebnisse beider Beteiligter miteinander verwebt. Dafür haben die beiden mit diversen Materialien und Techniken wie Fotografien, gefundenem Bildmaterial sowie mit Stickereien, Text und Zeichnungen, die nicht nur ein bestimmtes Verbrechen, sondern weitere soziopolitische Zusammenhänge, die hinter diesem stehen, hinterfragen.

Sumi Anjuman lebt derzeit in Dhaka, Bangladesch. Sie erwarb einen Master-Abschluss in "Fotografie und Gesellschaft" an der Königlichen Kunstakademie in Den Haag, Niederlande. Zuvor erwarb sie ein Diplom in "Fotografie" am Pathshala South Asian Media Institute in Dhaka, Bangladesch. Ihre Arbeiten wurden unter anderem beim Dhaka Art Summit, Bangladesch (2023), auf der Paris Photo (2022) und beim Noorderlicht International Photo Festival, Niederlande u.a. (2021) gezeigt. 2022 wurde sie als Laureat mit der Carte Blanche Students, Paris (2022) ausgezeichnet. 

 

Kuratorinnen der Ausstellung: Julika Bosch, Hannah Niemeier
Kuratorische Assistenz: Dana M. A. Bulic

 

Sumi Anjuman, River Runs Violet, 2024
© of the artist
Sumi Anjuman

4.5.2024

14-16 Uhr

Workshop

DIS I Soil Life Programme

In einem kostenlosen Workshop am 4. Mai geben Wouter Engelbart und Helen Weeres von der Plattform DIS Einblicke in das SOIL LIFE Programm und ihre interdisziplinäre Forschung zum Thema Boden. Beginnend mit einem Ritual zum Boden im städtischen Ökosystem, das die Sammlung Philara umgibt, schärft es das Bewusstsein für das Ökosystem und deckt Zusammenhänge zwischen Fragmenten über und innerhalb des Bodens auf. In Gruppenarbeit kartieren die Teilnehmer*innen später das Bodenversum und finden Zusammenhänge zwischen künstlerischen und wissenschaftlichen Forschungsmethoden.

Der Workshop wird auf englisch stattfinden und ist kostenlos, aber die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Bitte melden Sie sich über contact@borderland-residencies.eu an.

 

© Niels Scheurwater
© Niels Scheurwater

19.4.2024

17 Uhr

Workshop

How to move to Germany

In einem Workshop recherchieren wir gemeinsam mit dem Künstler Zhixin Angus Liao nach Wegen für internationale Künstler*innen, die nicht im Besitz privilegierter Reisepässe (wie bspw. Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Japan oder Singapur) sind, als Künstler*in in Deutschland oder der EU zu verbleiben und zu arbeiten. Der Workshop richtet sich an kürzlich absolvierte oder vor dem Abschluss stehende, internationale Künstler*innen oder anderweitig betroffene Personen. Auch EU-Staatsbürger*innen dürfen an dem Workshop teilnehmen, wenn sie bereit sind, Einladungen für Betroffene auszusprechen. 

Die Gruppenanzahl ist auf 20 Personen begrenzt und findet in einem geschützten Rahmen statt, daher bitten wir um eine kurze Anmeldung unter info@philara.de. Bei Kapazität ist auch eine spontane Teilnahme möglich. 

Der Workshop findet in englischer Sprache statt, ist barrierefrei und dauert ca. 2 Stunden.

19.4.2024

16-20 Uhr

Performances

Speaking Soil

Darcy Neven lädt uns ein, Platz zu nehmen und sich der Sinnlichkeit des Essens hinzugeben. Dafür wird sie den Tisch, der mit selbsthergestellten Tellern und Schalen gedeckt ist, mit Zubereitungen aus selbst angebautem Gemüse, Kräutern und vielem mehr füllen, die sie den Besuchenden anbietet und in einer Erfahrung des Teilens gemeinsam mit ihnen verzehrt.

Die Performance findet von 16-20 Uhr statt. Die Performance ist barrierefrei, die Installation ist nur teilweise barrierefrei.

 

Auf der Erkundungstour der Künstlerin durch Deutschland, Belgien und die Niederlande wurde Tini Aliman schließlich die Einreise nach Deutschland verweigert und sie wurde in das nächste Land außerhalb des Schengen-Raums geschickt - Rumänien, eine Woche bevor es Teil des Schengen-Raums wurde. "You Feel Like Home" erinnert an diese Reise und stellt Klänge in Bezug zu Ort und Territorialität dar, wo sich musikalische Genres, Geschichten, Klangklassifizierungen und Einflüsse ungebunden von politischen Grenzen und sozialen Projektionen bewegen. Mit Cristiana Cott Negoescu, einer in Rumänien geborenen Künstlerin, versucht die Performance, sich von Strukturen, musikalischen Assoziationen, Disharmonien und melodischen Fragmenten zu lösen.

Die Soundperformance findet von 19-19.30 Uhr auf der Dachterrasse statt. Bei schlechtem Wetter findet die Performance drinnen statt. Die Performance ist (draußen) nicht barrierefrei.

 

Foto: Susanne Diesner
Tini Aliman

13.4. + 14.4.2024

jeweils 14-18 Uhr

Performance

Speaking Soil

Rosa Vrijs The soles of my feet merge ist eine Erkundung von und Suche nach tiefgehender, fassbarer Verbindung zu Erde als Grund, auf dem wir uns bewegen. In einer dreitägigen Perfomance wird die Künstlerin über Meditationen und Tanzübungen mit dem Ausstellungsraum, den benachbarten Werken sowie den Besuchenden in Austausch treten. Daraus entsteht eine Live-Zeichnung auf dem Boden, eine bewusste Verlangsamung des Schaffensprozesses entgegen dem kapitalistischen Produktionsdrang.

 

Die Performance findet während der Eröffnung, sowie am Samstag, den 13.4.2024 und Sonntag, den 14.4.2024, jeweils während den regulären Öffnungszeiten von 14-18 Uhr statt. Die Performance ist barrierefrei.

 

Foto: Susanne Diesner
Rosa Vrij

7.2.2024

19:00

Sound Performance von Lilli Lake

of limit

Zusätzlich zum Künstler*innengespräch im Rahmen der Ausstellung What Is Steady Anyway? 250 Jahre Kunstakademie Düsseldorf | Klasse Sabrina Fritsch & Klasse Franka Hörnschemeyer wird Lilli Lake am 7.2.2024 ebenfalls die Sound Performance of limit präsentieren.

of limit erkundet das klangliche Überqueren von Linien im Raum. Inspiriert von dem Zitat "Every walking Moment, there are Lines we have to cross“ (Tao G. Vrhovec Sambolec), geht die Performance auf einen klingenden, verborgenen Rhythmus im alltäglichen Gehen ein, in dem Beziehungen zwischen schreitenden Körpern, Schritten und der räumlichen Umgebung konfiguriert werden. Field Recordings schaffen eine individuelle und kollektive Erfahrung, die einen Schimmer von Empowerment innerhalb einer gegebenen Struktur offenbaren und Räume zeitlich aufeinandertreffen lassen. Der Kontakt zwischen Körper und Boden wird zu einer Geste, die die Festigkeit des Bodens und die Eigenschaften des Raums erforscht. Der Klang wird zum katalytischen Ereignis und betont das Vergehen der Gegenwart als Element in allem, was gelebt wurde. 

Lilli Lake of limit

07.02.2024

19:00

Artist Talks

What Is Steady Anyway?

Im Rahmen unserer Ausstellung What Is Steady Anyway?, die anlässlich des 250-jährigen Jubiläums der Kunstakademie Düsseldorf mit den Klassen Sabrina Fritsch und Franka Hörnschemeyer stattfindet, laden wir euch herzlich zu den folgenden Artist Talks in die Sammlung Philara ein.

Die Kuratorin Nele Kaczmarek spricht mit den Künstler*innen in einer gemeinsamen Führung über ihre Arbeiten, die Entwicklung und Entstehung dieser sowie über Ausstellungskonzepte und vieles mehr. Am 07.02.2023 sind die Künstler*innen Antonia Hermes, Theo Kruse, Lilli Lake, Aljoscha Lahner und Marie Schubert anwesend.

 

Theo Kruse

17.01.2024

19:00

Artist Talks

What Is Steady Anyway?

Im Rahmen unserer Ausstellung What Is Steady Anyway?, die anlässlich des 250-jährigen Jubiläums der Kunstakademie Düsseldorf mit den Klassen Sabrina Fritsch und Franka Hörnschemeyer stattfindet, laden wir euch herzlich zu den folgenden Artist Talks in die Sammlung Philara ein.

Die Kuratorin Nele Kaczmarek spricht mit den Künstler*innen in einer gemeinsamen Führung über ihre Arbeiten, die Entwicklung und Entstehung dieser sowie über Ausstellungskonzepte und vieles mehr. Am 17.01.2023 sind die Künstler*innen Anna van Baarsen, Fynn Bierik, Philippe Derlien und Flora Weber anwesend.

 

Fynn Bierik

10.12.2023

16:00

Führung auf Ukrainisch | Екскурсія українською мовою

Відкрийте для себе колекцію українською мовою! Die Sammlung Philara freut sich über die Möglichkeit, eine Führung durch das Haus erneut auf Ukrainisch anbieten zu können!

Die Führung findet auf muttersprachlichem Niveau statt – ausreichend Kenntnisse werden demnach empfohlen.

 

Dauer: ca. 60 Minuten

Sprache: Ukrainisch

Kunstvermittlerin: Svitlana Serbina

 

Die Teilnahme an der Führung ist kostenlos! Um Anmeldung unter info@philara.de wird aber gebeten.

 

 

Відкрийте для себе колекцію українською мовою! Колекція Філара рада знову запропонувати екскурсію будинком українською мовою!


Екскурсія проводитиметься на рівні носія мови - тому рекомендується мати достатній рівень знань.

 

10.12.2023, 16:00

Тривалість: близько 60 хвилин

Мова: українська

Арт-медіаторка: Світлана Сербіна


 

Участь в екскурсії безкоштовна! Однак, будь ласка, зареєструйтеся на сайті info@philara.de.

Dorothy Iannone, My Liberties (Red), 2019

29.11.2023

19:00

Artist Talks

What Is Steady Anyway?

Im Rahmen unserer Ausstellung What Is Steady Anyway?, die anlässlich des 250-jährigen Jubiläums der Kunstakademie Düsseldorf mit den Klassen Sabrina Fritsch und Franka Hörnschemeyer stattfindet, laden wir euch herzlich zu den folgenden Artist Talks in die Sammlung Philara ein.

Die Kuratorin Nele Kaczmarek spricht mit den Künstler*innen in einer gemeinsamen Führung über ihre Arbeiten, die Entwicklung und Entstehung dieser sowie über Ausstellungskonzepte und vieles mehr. Am 29.11.2023 sind die Künstler*innen Kathi Irmen, Johanna Viola Pfeffer, Erik Mikaia, Hendrik Plönes, Anna Orlinski und Anna Shpak anwesend.

 
Die Veranstaltung ist barrierefrei zugänglich.

Anna Shpak

22.11.2023

19:00

Artist Talks

What Is Steady Anyway?

Im Rahmen unserer Ausstellung What Is Steady Anyway?, die anlässlich des 250-jährigen Jubiläums der Kunstakademie Düsseldorf mit den Klassen Sabrina Fritsch und Franka Hörnschemeyer stattfindet, laden wir euch herzlich zu den folgenden Artist Talks in die Sammlung Philara ein.

Die Kuratorin Nele Kaczmarek spricht mit den Künstler*innen in einer gemeinsamen Führung über ihre Arbeiten, die Entwicklung und Entstehung dieser sowie über Ausstellungskonzepte und vieles mehr. Den Auftakt machen Viktoria Feierabend, Magdalena Frauenberg, Alexander Gdanietz, Christian Leicher und Konrad Weichs am 22.11.2023.
 

Viktoria Feierabend: how beautiful to be so busy that you never cry, 2023

11.11.2023

14:30

Familienführung

What Is Steady Anyway?

Kunst ist nicht nur was für die Großen!

Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 14 Jahren haben in der Sammlung Philara ebenfalls die Möglichkeit Kunst aktiv zu erleben. Eigens hierfür bieten wir euch und eurer /euren Begleitperson(en) eine aufregende, 45-minütige Führung durch unsere Ausstellungen an.

Gemeinsam mit unserer Kunstvermittlerin, die euch die Werke auf spannende und einfach verständliche Weise näherbringt, wird sich auf Entdeckungstour begeben!

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Dauer: ca. 45 Minuten
Sprache: Deutsch
Kunstvermittlerin: Christina Brikmann

Zwei Menschen, die von hinten zu sehen sind, stehen vor einer bunten Wandmalerei, die sich netzartig in den Farben grün, rot und blau über diese ausbreitet.

22.10.2023

16:00

Führung auf Ukrainisch | Екскурсія українською мовою

Führung auf Ukrainisch

Відкрийте для себе колекцію українською мовою! Die Sammlung Philara freut sich über die Möglichkeit, die Führung durch unsere Ausstellungen nun auch auf Ukrainisch anbieten zu können zu können!
Die Führung findet auf muttersprachlichem Niveau statt – ausreichend Kenntnisse werden demnach empfohlen.

 

22.10.2023, 16 Uhr

Dauer: ca. 60 Minuten
Sprache: Ukrainisch
Kunstvermittlerin: Svitlana Serbina

Die Teilnahme an der Führung ist kostenlos! Um Anmeldung unter info@philara.de wird aber gebeten.

 

Відкрийте для себе колекцію українською мовою! Колекція Філара рада, що тепер має можливість запропонувати екскурсію презентацією нашої колекції українською мовою!

Екскурсія проводитиметься на рівні носія мови - тому рекомендується мати достатній рівень знань.

 

22.10.2023, 16:00

Тривалість: близько 60 хвилин
Мова: українська
Арт-медіаторка: Світлана Сербіна

Участь в екскурсії безкоштовна! Однак, будь ласка, зареєструйтеся на сайті info@philara.de.

Vier Personen stehen im Ausstellungsraum und schauen auf ein Bild von William N. Copley

30.09.2023

17 Uhr

Buchpräsentation

Sebastian Riemer

Die Sammlung Philara freut sich, mit FRONT PAGE BACK END eine Auswahl an Fotografien von Sebastian Riemer zu präsentieren. Die Ausstellung zeigt Arbeiten aus der Serie Press Paintings, die Retuschen amerikanischer Pressefotografie der 1950er-Jahre zum Gegenstand hat und damit auf den Personenkanon populärer Printmedien verweist. Die Fotografien werfen Fragen zum Ein- und Ausschluss von Medienbildern und zur Bildbearbeitungsökonomie auf, die bis heute auf ähnlichen Kriterien beruht.

Zum Abschluss der Ausstellung dürfen wir zur Präsentation des bei Spector Books erscheinenden Buchs zum Werk von Sebastian Riemer sowie zum Künstlergespräch zusammen mit Miriam Zlobinski (Kuratorin, Fotowissenschaftlerin und Journalistin) und Jan Wenzel (Spector Books) am 30.09.2023 um 17 Uhr einladen. Anja Schürmann (Kunsthistorikerin und freie Autorin) wird das Gespräch moderieren.

Die Veranstaltung ist Barrierefrei.

Riemer_Bruce(Boxer)_2016

20.08.2023; 20.09.2023

20.08.: 11:00-12:30 | 20.09.: 18:00-19:30

Social Fiction

Diskussionsgruppe mit Taj Irzhavskaia und Anne Schülke

In einer deutsch- und englischsprachigen Diskussionsgruppe lädt Social Fiction dazu ein über die Zukunft des Zusammenlebens nachzudenken und ausgehend von Texten (Ursula Le Guin, Paul B. Pre- ciado u.a.) und Filmen (Marrok Sedgwick, Hörner/Antlfinger u.a.) positive gesellschaftliche Zukunftsentwürfe nachzuvollziehen.

Leitung der Diskussionsgruppe: Taj Irzhavskaia (*1994, Moskau; keine Pronomen, nicht-binär) ist Dokumentarfilmemacher*in. Anne Schülke (*1973, Düsseldorf; sie/ihr) ist Medienkünstlerin. In Gesprächen laden sie ein, über das Zusammenleben in der Zukunft zu spekulieren: Wo und wie werden wir uns versammeln? Wie wollen wir gemeinsam Entscheidungen treffen? Welche Verbindungen werden uns tragen? Welche Architekturen werden wir bewohnen? Wie wird die Kunst aussehen, mit der wir uns umgeben wollen?

Die Diskussionsgruppe trifft sich im Laufe des Jahres 8 mal an verschiedenen Orten in Düsseldorf. Die Teilnahme an den Treffen, Tee oder Wasser sind kostenlos. Vor den Treffen senden die Leitenden der Gruppe ein PDF mit einem Textauszug oder einen Link zu einem Film/Video. Es werden während der Treffen Tonaufnahmen gemacht – die Gruppe würde sich freuen, wenn die Erlaubnis dazu persönlich vor Ort erteilt wird.

Anmeldung: discussiongroup@web.de

Instagram: discussion__group

Bücherwurm, Discussion Group, 2023

20.08.2023

12:30 - 18:00

Bulle Burger, Siebdruck & Community Flohmarkt

Am 20.08. gibt es in unserem Café BULLE BISTRO ab 12 Uhr Burger und funky House Tunes von DJ Kunstbanause.

Von 12:30-18 Uhr laden wir zudem unsere Nachbarschaft zu einem kleinen Hinterhof-Flohmarkt ein und wer möchte, kann sich bei der Siebdruckerei ONEOFTHEM ein Shirt bedrucken lassen. Kommt vorbei!  

Bulle Burger

26.07. & 27.07.2023

26.07.: 18:30-22:00 | 27.07.: 10:00-12:00 & 18:30-20:30

T(r)anzkultur. Encounters of Dance & Transculturality

Summer School organized by the Chair for Transcultural Studies/Institute for Art History Heinrich Heine University Düsseldorf

Which processes and dynamics emerge, materialize and become visible in the encounter of dance and transculturality? We will research and discuss this central question in the Summer School T(r)anzkultur. Encounters of Dance and Transculturality from July 25-29, 2023, at the Heinrich Heine University Düsseldorf in cooperation with tanzhaus NRW and the Philara Collection.

We are particularly interested in the diverse networks and contact zones that can be experienced between dance and transculturality. Thus, T(r)anzkultur negotiates transcultural perspectives on dance through methodological and theoretical concepts such as cultural transfer, migration, and gender. Furthermore, dance practices can be powerful tools and initiate resistance and action for change in social and political conflict zones. Dance companies and educational institutions form a microcosm of transculturality and globalization. For they are - in the sense of Homi Bhabha's "third space" - spaces of negotiation, interweaving, and hybrid forms of expression: In the medium of dance, notions of culturally diversified societies emerge.

During the Summer School 2023, we will focus on urban and contemporary dance styles from the Middle East. In recent years, important and groundbreaking dance styles, movements, companies, and research approaches have emerged in the urban scene of these regions that have yet to be received in Europe.

The Summer School T(r)anzkultur will offer a space for theory, history, and practice. International scholars, dancers, choreographers, and experts will contribute with their current works. We would like to invite you to experience, reflect and discuss the encounter with us.

Schwarz-weißes Logo mit dem Titel T(r)anzkultur

23.06.2023

20:30

Asphalt Festival: I hear you

Konzertinstallation von Bojan Vuletić (Uraufführung)

Der ursprünglich von der nationalistischen Rechten in den USA verwendete Satz »Sorry I can’t hear you over the sound of my freedom« verspottet auf zynische Weise die Meinungen anderer. Die Redewendung spiegelt einen Niedergang demokratischer Streitkultur und des respektvollen Umgangs. Bojan Vuletićs neues Werk »sorry I can‘t hear you over the sound of my freedom« (= I hear you) gibt darauf eine entwaffnende Antwort. Aus den demagogischen Texten der kleinen und großen Diktatoren dieser Welt werden Elemente akustisch und visuell herausgetrennt, bis aus der sprachlichen Brutalität eine neue Poesie entsteht. Ausgrenzung wird zu Offenheit, unmenschliche Gesetze verwandeln sich in zarte Lyrik – durchwirbelt von einer zeitgenössischen Musik, die neue künstlerische Dialoge entfacht. Die raumgreifende Konzertinstallation ist über viele im Saal verteilte Lautsprecher zu erleben, so dass das Publikum seine Position im Raum frei wählen kann.

Das neue Werk wird von drei herausragenden Solist:innen internationalen Rangs aufgeführt: der rumänischen und in Deutschland lebenden Pianistin Alina Bercu, dem New Yorker Trompeter Nate Wooley und dem polnischen Bratschisten Rafal Zalech. Komponist Bojan Vuletić ist an der Live-Performance selbst mit einem ungewöhnlichen Schrift-Electronics-Instrumentarium beteiligt.

 

Die Künstler:innen

Der US-amerikanische Trompeter Nate Wooley gilt als einer der führenden Köpfe der amerikanischen Bewegung zur Neudefinition der physischen Grenzen seines Instruments und hat für seine eigenwillige Trompetensprache internationale Anerkennung gefunden. Nicht nur in New York gilt er als einer der gefragtesten Trompeter in der Jazz-, Improvisations-, Noise- und Neue-Musik-Szene. 2019 gab er sein Debüt als Solist mit den New Yorker Philharmonikern. Wooley hat Werke für Trompete von Christian Wolff, Michael Pisaro, Annea Lockwood, Ash Fure, Wadada Leo Smith, Sarah Hennies und Eva-Maria Houben uraufgeführt. Er erhielt 2016 den Foundation for Contemporary Arts Grants to Artists Award, 2020 den Instant Award for Improvised Music und den Spencer Glendon First Principles Award. 2022 war er NYSCA/NYFA Fellow.

Die rumänische Pianistin Alina Bercu gastierte auf vielen wichtigen Musikbühnen Europas, Amerikas und Asiens, darunter der Carnegie Hall New York, der Tonhalle Zürich und der Tonhalle Düsseldorf. Sie arbeitete mit namhaften Orchestern zusammen, darunter den Wiener Philharmonikern, dem Orchestre de chambre Lausanne und der KlassikPhilharmonie Hamburg. Studio- und Live-Aufnahmen von Alina Bercu wurden in die Goldene Phonothek des Rumänischen Rundfunks aufgenommen. Ihre Debüt-CD mit Kammermusikwerken von Schubert und Brahms wurde mit dem »Golden Label« (Benelux) und »Cle d’or« (Frankreich) ausgezeichnet.

Die breit gefächerten künstlerischen Aktivitäten von Rafal Zalech bewegen sich zwischen Performance, Komposition und Entwicklung von IoT-Geräten für Musiker. Als Bratschist spielte er auf Festivals für Neue Musik auf fünf Kontinenten und als Solist mit Orchestern wie dem Webern Symphony Orchestra, Sinfonia Varsovia und Divertimento. Zalech ist Mitglied des Black Page Orchestra, des Duo-Kollektivs Nimikry und CEO des Smart-Instruments Startup DigitAize. Zwischen 2010 und 2021 arbeitete Zalech intensiv mit dem Klangforum Wien, einem der anerkanntesten Ensembles für Neue Musik, mit dem er über 100 Konzerte spielte. Im Jahr 2022 erhielt Zalech den renommierten Erste Bank Kompositionspreis für sein künstlerisches Lebenswerk.

Bojan Vuletić ist Komponist, Klangkünstler und Gitarrist. Musikalische Zusammenarbeiten verbinden ihn u. a. mit Markus Stockhausen, Nate Wooley, Bojan Z, dem Mivos Quartet, dem WDR Rundfunkorchester und -chor und den Düsseldorfer Symphonikern. Er hat zudem Theatermusiken für über 50 Produktionen und Kompositionen für einige zeitgenössische Tanzstücke geschrieben. Audio-Realisationen von Ausstellungen in Zusammenarbeit mit der Künstlerin Danica Dakić waren u. a. auf der documenta 12 Kassel, der Biennale Liverpool und auf der Biennale in Venedig zu erleben. Vuletićs konzertanten und interdisziplinären Kompositionen wurden bislang in verschiedenen Ländern Europas, Afrikas, Asiens und in die USA aufgeführt.

 

Nate Wooley: Trompete, Amplified Trumpet
Alina Bercu: Klavier
Rafal Zalech: Bratsche, Electronics
Bojan Vuletić: Stimme, Electronics, Schrift, Text, Komposition & musikalische Leitung

 

Ticketpreise:
VVK 24 Euro, erm. 12 Euro
Abendkasse 28 Euro, erm. 14 Euro

TicketsHier

Dauer: ca. 70 Min.

Die Veranstaltung ist für Rollstuhlfahrer:innen barrierefrei.

natewooley.com
alinabercu.com
zalech.com
bojanvuletic.com

I hear you

2.6.-4.6.2023

2.6.2023: 19:00

strike a pose

Festival für Kunst, Mode und Style

strike a pose – das Festival für Kunst, Mode und Style – bringt vom 2. bis zum 4. Juni 2023 in Düsseldorf kreative Positionen an den Schnittstellen zwischen Kunst und Mode zusammen. Ausstellungsorte aus Düsseldorf, Köln und Bonn zeigen im gesamten Düsseldorfer Stadtgebiet Kooperationen zwischen Künstler*innen, Designer*innen und Labels der rheinischen Kunst- und Modeszene. Das Festivalzentrum bildet dabei das Museum K21 der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen mit Präsentationen aus beiden Bereichen sowie begleitenden Talks zu den Themen Nachhaltigkeit, Fair Fashion und Entrepreneurship.

 

PERFORMANCE von GILI AVISSAR in der Sammlung Philara

Gili Avissar, 2023

Gili Avissar verbindet in seinem Werk Malerei, Skulptur, Video, Performance und Tanz miteinander. Ursprünglich wollte der Künstler Mode studieren, fand aber in der Kunst mehr Freiheiten. 2021 war er in der Ausstellung „Look! Enthüllungen zu Kunst und Fashion“ im Marta Herford vertreten. Im Zentrum seines Werks stehen textile Gebilde und fantastische Kreaturen, die sich zwischen Menschen, Tieren und Pflanzen bewegen und Transformationsprozesse betonen. Häufig nutzt er seinen Körper als Leinwand und stellt Werke her, die zugleich Kostüme für Videos und Performances sind. Für die Sammlung Philara und Strike a Pose wird Gili Avissar eine Performance mit textilen Gebilden und einem Wolfskostüm uraufführen.

Gili Avissar (*1980 in Haifa, lebt und arbeitet in Tel Aviv) studierte an der Bezalel Academy of Art and Design in Jerusalem, an der Glasgow School of Art und der Bezalel Academy of Art and Design in Tel Aviv. Stipendienaufenthalte brachten ihn in den letzten Jahren unter anderem nach Düsseldorf, Leipzig, Paris und Prag. Avissars Werke wurden international in Einzelausstellungen gezeigt, darunter die MEWO Kunsthalle, Memmingen, Deutschland (2018), Kostka Galerie, Prag (2018), Koal Galerie, Berlin (2017), das Nahum Gutman Museum, Tel Aviv (2015). Zudem war er in Gruppenausstellungen und Screenings vertreten, unter anderem im Marta Herford (2021/2022),  Artist's Television Access, San Francisco (2018), Mana Contemporary, Chicago (2017), KARST contemporary art venue, Plymouth, Flux Factory, New York (2015), Eretz Israel Museum, Tel Aviv (2014), im Museum für Bildhauerei Glaskasten Marl (2013) und im KIT, Düsseldorf (2012).

Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr und dauert ca. 50 Minuten. Die Veranstaltung ist barrierefrei zugänglich und kostenlos.

 

KOOPERATION von THOMAS SCHEIBITZ und SUZUSAN

Thomas Scheibitz, Ohne Titel, 2003. © Thomas Scheibitz & Sammlung Philara, Foto: Kai Werner Schmidt.

Thomas Scheibitz' (*1968 in Radeberg, lebt und arbeitet in Berlin) künstlerische Praxis basiert auf einer vielschichtigen Sammlung von Archivmaterial: darunter kunsthistorische Reproduktionen, Typografie, Abbildungen aus Zeitschriften, Architekturaufnahmen, Cartoons, Notizen, Skizzen, Begriffscluster und vieles mehr. Im Zentrum des Werks des in Berlin lebenden Künstlers steht die Suche nach einem visuellen Grammatik der Gegenwart und einem neuen Verhältnis von Gegenständlichkeit und Abstraktion. Für die Sammlung Philara und Strike a Pose wird der Künstler ein Motiv auf der Mode von Hiroyuki Murase und dessen Label Suzusan entwerfen.   

Thomas Scheibitz studierte an der HfbK Dresden, als Meisterschüler von Ralf Kerbach. Seit 2018 ist er Professor an der Kunstakademie Düsseldorf. Auf der 51. Internationalen Kunstausstellung der Biennale von Venedig (2005) zeigte der deutsche Pavillon Arbeiten von Thomas Scheibitz gemeinsam mit Tino Sehgal. Wichtige Einzelausstellung seiner Werke waren u.a. im ICA, London (1999), im Kunstmuseum Winterthur (2001), im Camden Arts Centre, London (2008), im Musée d‘ Art Moderne Grand-Duc Jean, Luxemburg (2008), im Taxispalais, Innsbruck (2010),  im Museum für Moderne Kunst, Frankfurt am Main (2012), im Kunstmuseum Bonn (2018), im KINDL-Zentrum für zeitgenössische Kunst, Berlin (2018) und im Museum Berggruen, Berlin (2019), zu sehen.

SUZUSAN wurde 2008 von Hiroyuki Murase gegründet. Die Mode des Labels basiert auf einer alten japanischen Textilveredelungstechnik namens Shibori, zur manuellen Einfärbung des Stoffes durch Verdrehen und Wringen. Der Designer verbindet diese besondere Tradition seines Heimatortes Arimatsu mit neuen Materialien, etwa aus handgewebter Kaschmir- und Alpaka-Wolle sowie transparenten Stoffen für Schals und seine Prêt-à-porter Kollektion. suzusan-duesseldorf.business.site

 

 

Gili Avissar, Ohne Titel, 2023

30.4.

16:00 Uhr / 16:00

Ukrainische Führung / Екскурсія українською мовою

Відкрийте для себе колекцію українською мовою! Erstmalig bietet die Sammlung Philara eine Führung durch die Sammlungspräsentation „Breathing Water, Drinking Air“ auf Ukrainisch an.
Die Führung findet auf muttersprachlichem Niveau statt – ausreichend Kenntnisse werden demnach empfohlen.

Dauer: ca. 60 Minuten
Sprache: Ukrainisch
Kunstvermittlerin: Svitlana Serbina

Die Teilnahme an der Führung ist kostenlos! Um Anmeldung wird aber gebeten: info(at)philara.de

 

Екскурсія українською мовою

Відкрийте для себе колекцію українською мовою! Вперше колекція Philara Collection пропонує екскурсію напрезентацію колекції "Дихаємо водою, п'ємо повітря" українською мовою.

Екскурсія проводитиметься на рівні носія мови - тому рекомендується мати достатній рівень знань.

Тривалість: близько 60 хвилин
Мова: українська
Арт-медіаторка: Світлана Сербіна

Участь в екскурсії безкоштовна! Однак реєстрація обов'язкова: info(at)philara.de

 

Einige Menschen stehen in einem weißen Raum verteilt. Sie schauen auf insgesamt sieben verschieden Plattenspieler.

8.4.2023

15:00

Familienführung an Ostern

ab 7 Jahre, 45 Min.

Habt ihr Lust auf eine etwas andere Ostereiersuche? Wir bieten euren Kids und euch eine interaktive 45-minütige Führung durch unsere Ausstellung Breathing Water, Drinking Air an.

Gemeinsam mit unserer Kunstvermittlerin, die euch die Werke auf spannende und einfach verständliche Weise näherbringt, geht ihr in unseren Räumen auf Entdeckungstour – dort erwartet euch ein aufregendes Suchspiel! Und ihr könnt sogar eine Kleinigkeit als Andenken gewinnen!

Wen oder was genau ihr sucht, erfahrt ihr vor Ort.

Auf einem weißen Fenstersims sitzt eine kleine Skulptur, die von vorne wie eine Taube aussieht.

3.3.2023

17:00

Spanische Führung

„Barockes Flüstern“ auf Spanisch! Im Rahmen unserer aktuellen Präsentation „Susurros Barrocos“ der argentinischen Künstlerin Mercedes Azpilicueta bieten wir einmalig eine spanische Führung durch die Wechselausstellung an. Da die Führung einsprachig abgehalten wird, werden ausreichende Spanischkenntnisse vorausgesetzt!

 

3.3.2023, 17 Uhr

Dauer: ca. 45 Minuten

Preis pro Teilnehmer*in: 5 Euro

Sprache: Spanisch

Kunstvermittlerin: Naomi Roers

 

¡La exposición „Susurros Barrocos“ en castellano! Con motivo de nuestra exposición actual „Susurros Barrocos“ de la artista argentina Mercedes Azpilicueta, ofreceremos por primera vez visitas guiadas en el idioma español. Como la visita guiada será monolingüe, necesitará al menos un nivel B1 para entenderlo todo.

 

Fecha: 3.3.2023, 17 hrs

Duración: aprox. 45 min.

Precio por participante: 5 Euro

Idioma: Castellano/Español

Educadora de Arte: Naomi Röers

Spanische Führung

26.2.2023

14:30 Uhr

Familienführung

Kunst ist nicht nur was für die Großen! Kinder und Jugendliche im Alter von 7 bis 14 Jahren haben in der Sammlung Philara ebenfalls die Möglichkeit Kunst aktiv zu erleben. Eigens hierfür bieten wir euch und eurer /euren Begleitperson(en) eine aufregende, 40-minütige Führung durch unsere Ausstellungen an. Gemeinsam mit unserer Kunstvermittlerin, die euch die Werke auf spannende und einfach verständliche Weise näherbringt, könnt ihr in unseren Räumen auf Entdeckungstour gehen.

 

26.2.2023, 14.30 Uhr
Dauer: ca. 40 Minuten
Preis pro Teilnehmer*in: 5 Euro

Sprache: Deutsch
Kunstvermittlerin: Estira Memet

Zu den Tickets 

Familienführung

24.2.2023

10:00 Uhr

Führung mit Babies

Mit dem Baby in die Kunstausstellung? In dieser Führung bieten wir euch die Möglichkeit, unsere Ausstellung zu besuchen, Einblicke in unsere Sammlung zu bekommen und euch mit anderen Eltern zu vernetzen, während die Räume für andere Besucher*innen geschlossen bleiben. Hierfür bieten wir euch kleinere Flächen zum Krabbeln, einen Rundgang im Tragetuch und eine Pause mit Wickeln und Stillen auf unseren Decken. Kinderwägen können im Eingangsbereich abgestellt werden.

Im Anschluss an die Führung könnt ihr euch im Bulle Bistro im Glas Lennarz bei einem Heißgetränk austauschen. Das erste Getränk übernehmen wir!

 

24.2.2023, 10 Uhr
Dauer: ca. 40 Minuten
Preis pro Elternteil: 8 Euro, darin enthalten ist ein Heißgetränk im Bulle Bistro
Sprache: Deutsch
Kunstvermittlerin: Estira Memet

 

Hier gehts zur Anmeldung

Mercedes Azpilicueta - Susurros Barracos | Barockes Flüstern Installation View, 2022 (c) Susanne Diesner

Online Release

15:36

Mohamed Bourouissa: From the Beginning to "Network"

Artist-Talk mit Ania Kolyszko (Towards Photography) & Julika Bosch

Der Kern von Mohamed Bourouissas Arbeit ist die Auseinandersetzung mit dem Medium Fotografie. Diese nimmt er als Ausgangspunkt, um dreidimensionale Skulpturen oder raumgreifende Installationen zu entwickeln, welche eine Multiperspektivität gegenüber dem zweidimensionalen Bild aufzeigen. Der in Paris lebende Künstler hinterfragt die zeitgenössischen Mechanismen der Bildgenerierung. In Hinblick darauf untersucht er die in seinen Fotografien sichtbar werdende Inszenierung und Darstellung von sozialer Stellung. Gleichzeitig verhandelt seine Arbeit die mediale (Unter-)Repräsentation von Individuen und Gruppen, ihren Habitus und ihre Codes. Doch obwohl seine Werke eine dezidiert politische und gesellschaftskritische Agenda haben, konzentrieren sie sich nicht auf die Darstellung von sozialen Missständen. Stattdessen durchbrechen sie die repetitiven Bilderströme unserer Gegenwart, indem sie sich als starkes Gegengewicht behaupten. Mohamed Bourouissas Arbeiten zeigen selbstbewusste und kreative Repräsentant*innen der urbanen Jugendkultur in sowohl gentrifizierten Großstädten als auch abgelegenen Vororten.

Im Gespräch erzählt Mohamed Bourouissa von seinen Anfängen an der Sorbonne Université in Paris, seinen ersten Projekten und damit verbundenen langjährigen Recherchen bis hin zu aktuellen, die Möglichkeiten der AI-Technologie auslotenden Ansätzen.

Das Interview wurde in Kooperation mit Towards Photography vorbereitet und durchgeführt. 

https://towards.photography/mohamed-bourouissa-from-the-beginning-to-network/

 


Mohamed Bourouissa wurde in Blida, Algerien geboren und lebt in Paris. In den letzten Jahren wurde seine Arbeit weltweit in zahlreichen Einzelausstellungen gezeigt, unter anderem im Musée d'Art Moderne de la Ville de Paris, im Stedelijk Museum, Amsterdam und im Haus der Kunst, München. Mohamed Bourouissas Fotografien, Skulpturen und Installationen sind Teil öffentlicher Kunstsammlungen, wie dem LACMA in Los Angeles, dem Centre Pompidou in Paris oder dem Philadelphia Museum of Art.

 

 

Mohamed Bourouissa, Network #2, 2021, image generated by AI, 55 x 55 cm, Courtesy of the artist and kamel mennour, Paris/London, © ADAGP Mohamed Bourouissa

9.9.2022

20:00-23:00

Let’s have a ball!

Shapes&Shades at Philara Collection

Mit dem Shapes&Shades Kollektiv erhält die Ballroom-Kultur Einzug in die Sammlung Philara. Zum Mini-Ball sind alle interessierten Personen herzlichst eingeladen; gerne auch nur zum Zuschauen und Mitfeiern! Die Veranstaltung ist kostenfrei und barrierefrei zugänglich. Vorkenntnisse oder eine kontinuierliche Teilnahme sind nicht erforderlich.

CAYA IV – Come As You Are Part 4 ist Teil der Mini-Ball Serie des Shapes&Shades Kollektiv für die Ballroom Community und ihre Allies. In einer Art Tanz- und Performancewettbewerb, den sogenannten Balls, treten die Teilnehmenden in verschiedenen Kategorien gegeneinander an. Die Teilnehmer:innen präsentieren dazu auf einem Catwalk ihre Performance, diese wird von einem Kommentator moderiert, und von einer, in diesem Fall dreiteiligen, Jury bewertet. Musikalisch begleitet werden die Performer:innen von einem DJ, der auch im Anschluss noch für ausgelassene Stimmung sorgt. Bereits seit den 1960er Jahren veranstaltet die New Yorker Black- und Latinx-LGBTQI+ Community diese prestigeträchtigen Balls, in denen die Teilnehmer:innen sich kreativ und performativ austauschen und miteinander messen – als eigener und sicherer Raum, in dem queere und trans* Personen of Colour ihre Identität zelebrieren können.

Ende 2019 gründete Shapes & Shades sich als freies Kollektiv mit dem Ziel, gemeinsam Konzepte zu entwickeln, um die LGBTQI+ & BIPoC-Szene in Düsseldorf zu stärken und das kreative Potenzial der Community zu fördern. Das Kollektiv besteht aus sechs Kunst- und Kulturschaffenden aus Düsseldorf und widmet sich vorwiegend der Vermittlung der Ballroom-Kultur an marginalisierte sowie strukturell diskriminierte Personen im deutschsprachigen Raum.

Posing Workshop (18-19 Uhr) – Zum warm werden gibt es einen einführenden Posing Workshop. Dieser wird geleitet von Marie-Zoe Buchholz alias ZOE – eine freischaffende, interdisziplinäre Performance-Künstler*in, Projektleiter*in und Kurator*in aus Düsseldorf, die eine Leitfigur der Ballroom Kultur im deutschsprachigen Raum ist.

Für die Teilnahme am Workshop bitten wir um vorherige Anmeldung via Mail an shapesundshades(at)gmail.com. Für den Mini-Ball ab 20 Uhr ist keine vorherige Anmeldung nötig.

Die Teilnahme ist kostenfrei.

 

Marie-Zoe Buchholz

07.09.2022

18:00

Gili Avissar

Artist Talk

Gili Avissar verbindet in seinem Werk Malerei, Skulptur, Video, Performance und Tanz miteinander. Für den Lantz'schen Park in Düsseldorf schuf er kürzlich ein textiles Werk aus hunderten von Fäden – fantastische Kreaturen, die sich zwischen Menschen, Tieren und Pflanzen bewegten. Für die Eröffnung verwandelte er sich in einen Elefanten und brachte damit mögliche Transformationsprozesse sowie eine Verbundenheit mit der Natur zum Ausdruck. Auch in der Sammlung Philara wird in der aktuellen Sammlungsneupräsentation ein Werk gezeigt, das diese Verbundenheit aufzeigt: Die Skulptur Big Bird, zugleich ein Vogelkostüm, entstand während einer Residency in Düsseldorf. Im Gespräch mit den Kuratorinnen Friederike Fast und Julika Bosch gibt Gili Avissar Einblicke in diese und andere Arbeiten und präsentiert Videos aus seinem Archiv.

 

Gili Avissar (*1980 in Haifa, lebt und arbeitet in Tel Aviv) studierte an der Bezalel Academy of Art and Design in Jerusalem, an der Glasgow School of Art und der Bezalel Academy of Art and Design in Tel Aviv. Stipendienaufenthalte brachten ihn in den letzten Jahren unter anderem nach Düsseldorf, Leipzig, Paris und Prag. Avissars Werke wurden international in Einzelausstellungen gezeigt, darunter die MEWO Kunsthalle, Memmingen, Deutschland (2018), Kostka Galerie, Prag (2018), Koal Galerie, Berlin (2017), das Nahum Gutman Museum, Tel Aviv (2015). Zudem war er in Gruppenausstellungen und Screenings vertreten, unter anderem im Marta Herford (2021/2022),  Artist's Television Access, San Francisco (2018), Mana Contemporary, Chicago (2017), KARST contemporary art venue, Plymouth, Flux Factory, New York (2015), Eretz Israel Museum, Tel Aviv (2014), im Museum für Bildhauerei Glaskasten Marl (2013) und im KIT, Düsseldorf (2012).

Friederike Fast (* 1975 in Bielefeld) arbeitet als Kuratorin am Museum Marta Herford, wo sie unter anderem 2021/22 die Gruppenausstellung "Look! Revelations on Art and Fashion" mit mehreren Werken, einer Performance und einem Workshop von Gili Avissar konzipiert. Sie hat zahlreiche Projekte im In- und Ausland realisiert und war auch als Dozentin an der Universität Paderborn tätig. 2022 wurde sie zusammen mit Lea Schleiffenbaum für ihr Ausstellungskonzept im Lantz'schen Park nominiert. Das Projekt ist in Zusammenarbeit mit der Kunstkommission Düsseldorf entstanden: https://www.kunstkommission-duesseldorf.de/projekte/lantzscher-skulpturenpark/ 

 

Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr und dauert ca. 60 Minuten. Die Einführung und der Talk wird auf Englisch gehalten. Sie ist barrierefrei zugänglich.

Der Eintritt ist kostenlos.

 

Gili Avissar in his studio

1.9.2022

20:00

PRÉSAGE. Performance von Hicham Berrada mit Musik von Thomas Klein

Als Veranstaltung im Rahmen von DC Open

Im Rahmen der Ausstellung BREATHING WATER, DRINKING AIR präsentiert die Sammlung Philara eine Performance des Künstlers Hicham Berrada. Die Serie PRÉSAGE versammelt Wasserlandschaften, die in Glastanks wie kleine hermetische Welten chemisch aktiviert werden. Welten aus Mineralien, die in eine wässrige Lösung getaucht werden, wobei der Künstler eine ganze Reihe von Komponenten entsprechend den Farben und Formen einsetzt, die er ins Leben rufen möchte. Die ausgelösten Reaktionen und Kompositionen werden gefilmt und erscheinen auf einer Live-Projektion, während ein eingeladener Musiker Klänge erzeugt. Die Musik wird von dem Düsseldorfer Musiker Thomas Klein live gespielt, der auch als Solokünstler unter dem Namen SØLYST und als Teil der Band KREIDLER bekannt ist. 

Die Performance ist eine fortlaufende Serie des Künstlers Hicham Berrada (*1986 in Casablanca, Marokko Lebt und arbeitet in Roubaix, Frankreich), der selbst auftritt. Sie wurde bereits im Palais de Tokyo, Paris, im MO.CO. Panacée, Montpellier, im ICAS, Singapur und im Palazzo Grassi, Venedig, gezeigt.

Die Veranstaltung findet im Rahmen von DC Open statt: www.dc-open.de

Performance: Hicham Berrada 

Musik: Thomas Klein (SØLYST | KREIDLER) 

Die Aufführung beginnt um 20 Uhr und dauert etwa 40 Minuten. Die Veranstaltung ist kostenfrei und barrierefrei zugänglich.

Zur Anmeldung

Foto: Trevor Good

 

Hicham Berrada: Tranche, Présage, 2019, Courtesy der Künstler und Wentrup, Berlin

6.7.2022

20:30

Asphalt Festival: Visions of Excess

Zeitgenössische Komposition von Bojan Vuletić

Was passiert, wenn Menschen die Rationalität aushebeln, sich einem bewussten Kontrollverlust hingeben und stattdessen einen Zustand des Exzesses zulassen? Welche Kräfte stecken in uns – und wirken diese schöpferisch oder zerstörerisch? Diese Fragen liegen der neuen Komposition von Bojan Vuletić zugrunde. In seinem zeitgenössischen Werk für zwei Klaviere, Trompete, Klarinette, Violoncello und Vibraphon führt Vuletić die Musiker:innen bewusst an ihre Grenzen – und darüber hinaus.

›Visions of Excess – el sueño de la razon produce monstruos‹ ist ein kompromissloses Abenteuer, ein Vabanquespiel mit exzellenten Solist:innen, die über eine besondere Virtuosität und meisterhafte Musikalität verfügen. Sie sind zugleich aber auch bereit loszulassen, ihren Impulsen und Instinkten zu vertrauen und Visionen des Exzesses musikalisch zu erleben. Im Zentrum der Performance begegnen sich mit Alina Bercu und Asagi Nakata zwei herausragende internationale Pianistinnen. Die besondere künstlerische Konstellation von Gegensätzen spiegelt sich auch darin, dass im Ensemble die symphonischen Solist:innen Mariel Roberts und Christoph Schneider auf die beiden musikalischen Grenzgänger Matt Moran und Pablo Gīw treffen. Ob Francisco de Goya mit seinem Satz »el sueño de la razon produce monstruos« (dt. »Der Schlaf der Vernunft gebiert Ungeheuer«) Recht behält, wird nach der Uraufführung von ›Visions of Excess‹ bei asphalt 2022 zu beantworten sein.

Die rumänische Pianistin Alina Bercu gastierte auf vielen wichtigen Musikbühnen Europas, Amerikas und Asiens, darunter der Carnegie Hall New York, der Tonhalle Zürich und der Tonhalle Düsseldorf. Sie arbeitete mit namhaften Orchestern zusammen, darunter den Wiener Philharmonikern, dem Orchestre de chambre Lausanne und der KlassikPhilharmonie Hamburg. Studio- und Live-Aufnahmen von Alina Bercu wurden in die Goldene Phonothek des Rumänischen Rundfunks aufgenommen. Ihre Debüt-CD mit Kammermusikwerken von Schubert und Brahms wurde mit dem ›Golden Label‹ (Benelux) und ›Cle d’or‹ (Frankreich) ausgezeichnet.

Die in Japan geborene und in London lebende Pianistin Asagi Nakata hat eine Vielzahl an ersten internationalen Preisen gewonnen, u. a. bei der Budapest Liszt Ferenc Competition, bei Franz Liszt Weimar und bei der Windsor International Piano Competition. Die international renommierte Solistin tritt regelmäßig auf Konzertbühnen in Europa, Asien und Nordafrika auf und spielt auf BBC Radio 3 live für die ›In Tune‹-Serie, die von Sean Rafferty präsentiert wird.

Der Trompeter und Performer Pablo Gīw lebt in Köln und beschäftigt sich in seiner Musik insbesondere mit Extended Techniques, Perkussion und Noise. Mit seinem Instrument schafft er dichte Klangwände und Grooves, bei denen er auch Stimme, Spoken Word und akustische Mittel einbindet und so völlig neue Klangebenen schafft.

Der in Frankfurt am Main geborene Klarinettist Christoph Schneider hat eine Vielzahl an Preisen als Solist gewonnen. Er hat u. a. am Staatstheater Wiesbaden, im Beethoven-Orchester Bonn, dem Staatstheater Darmstadt, im Orchester der Deutschen Oper Berlin und dem Frankfurter Opern- und Museumsorchester gespielt und ist seit sechs Jahren 1. Soloklarinettist der Deutschen Oper am Rhein Duisburg.

Matt Moran ist ein US-amerikanischer Vibraphonist und Perkussionist und Arrangeur des Modern Creative. Matt Moran spielte mit Joe Maneri und in den Bands von Paul Flaherty, Reuben Radding, Sufjan Stevens, im Claudia Quintet mit John Hollenbeck und in der Band Sideshow, außerdem als Perkussionist mit diversen Balkan-Folkbands.

Die amerikanische Cellistin und Komponistin Mariel Roberts ist als Solistin und Kammermusikerin bereits auf vier Kontinenten aufgetreten und Co-Direktorin des Wet Ink Ensembles, das die New York Times als ›Best Classical Music Ensemble of 2018‹ ausgezeichnet hat. Ihr ungestillter Appetit auf Kollaborationen und Experimente hat zu einer Fülle an Werken geführt, die Brücken schlagen zwischen Avantgarde, zeitgenössischer, klassischer, improvisierter und traditioneller Musik.

Bojan Vuletić ist Komponist, Klangkünstler und Gitarrist. Musikalische Zusammenarbeiten verbinden ihn u. a. mit Markus Stockhausen, Nate Wooley, Bojan Z, dem Mivos Quartet, dem WDR Rundfunkorchester und -chor und den Düsseldorfer Symphonikern. Er hat zudem Theatermusiken für über 50 Produktionen und Kompositionen für einige zeitgenössische Tanzstücke geschrieben. Audio-Realisationen von Ausstellungen in Zusammenarbeit mit der Künstlerin Danica Dakić waren u. a. auf der documenta 12 Kassel, der Biennale Liverpool und auf der Biennale in Venedig zu erleben. Vuletićs Werke wurden bislang in verschiedenen Ländern Europas, Afrika, Asien und in die USA aufgeführt.

 

Alina Bercu: Klavier
Asagi Nakata: Klavier
Pablo Gīw: Trompete
Christoph Schneider: Klarinette
Matt Moran: Vibraphon 
Mariel Roberts: Cello
Bojan Vuletic: Komposition, musikalische Leitung

 

alinabercu.com
asaginakatapianist.com
giwmusic.com
christoph-schneider-klarinette.de
mattmoran.com
marielroberts.com
bojanvuletic.com

 

Die Veranstaltung ist barrierefrei zugänglich.

Visions of Exzess

1.7. | 2.7.2022

20:00

Asphalt Festival: Frontera | Border – A Living Monument

Tanzperformance von Amanda Piña

Die Arbeit ›Frontera | Border – A Living Monument‹ der mexikanisch-chilenischen Choreografin Amanda Piña hat ihre Wurzeln in einer alten Tanzform, die von den Spaniern bei der Eroberung Mexikos im 16. Jahrhundert als ›Danza de conquista‹ aufgeführt wurde, um die Schlachten zwischen muslimischen Mauren und Christen in Europa nachzustellen. Diesen alten ›Eroberungstanz‹ griffen in den 1990er-Jahren Jugendliche aus Matamoros an der Grenze zwischen Mexiko und den USA auf. Sie aktualisierten und etablierten ihn in der von Drogen und Gewalt beherrschten mexikanischen Grenzstadt als alternative Form von Selbstdarstellung im öffentlichen Raum. Amanda Piña nutzt den Wandel dieser traditionellen Tanzform als Inspiration für eine Choreografie, die Hip-Hop-Kultur, koloniale Erzählungen, indigene Praxen und Mystizismus verwebt. ›Frontera I Border‹ ist ein lebendiges Monument, das daran erinnert, dass eine Grenze nicht nur ein Strich auf einer Landkarte ist, sondern sich auch in Körper einkerbt. Zudem ist die Arbeit eine Hommage an die Kraft und die Widerstandsfähigkeit von jenen, die bereit sind, Grenzen zu überschreiten.

›Frontera I Border – A Living Monument‹ ist der vierte Teil von Amanda Piñas Projekt ›Endangered Human Movements‹. Die in Wien und Mexiko-Stadt lebende Tänzerin und Choreografin beschäftigt sich in ihren künstlerischen Arbeiten mit der Entkolonialisierung von Kunst und konzentriert sich dabei auf die politische und soziale Kraft der Bewegung. Piña hebt etablierte Trennungen wie modern und traditionell, Mensch und Tier oder Natur und Kultur temporär auf und ist auf der Suche nach neuen Rahmenbedingungen für die Entwicklung von Kunst.

Amanda Piña zählt zu den führenden Choreografinnen Europas. Ihre Arbeiten wurden u. a. in der Fondation Cartier pour l’Art Contemporain Paris, MUMOK Museum of Modern Art, Tanzquartier Wien, ImpulsTanz Festival, Royal Festival Hall in London, Museo Universitario del Chopo in Mexiko Stadt und HAU – Hebbel am Ufer in Berlin gezeigt. Seit 2008 leitet Piña den Galerieraum nadaLokal in Wien gemeinsam mit dem Schweizer Visual Artist Daniel Zimmermann, mit dem sie auch ›nadaproductions‹ gründete.

Mit Matteo Marziano Graziano, Daphna Horenczyk, Dafne del Carmen Moreno, Juan Carlos Palma Velasco, Rodrigo de la Torre Coronado, Lina María Venegas, Mariê Mazer, Carlos María Romero aka Atabey Mamasita, Jorgue luis Cruz Carrera
Künstlerische Leitung & Choreografie: Amanda Piña
Art Design: Michel Jimenez
Choreografie & Übertragung danza de Matamoros: Rodrigo de la Torre Coronado
Recherche: Juan Carlos Palma Velasco, Amanda Piña
Musik & Komposition: Christian Müller
Live-Percussion: Jorgue luis Cruz Carrera
Kostüm: La mata del veinte / Julia Trybula

Dramaturgie: Nicole Haitzinger

nadaproductions.at

 

Dauer: 90 Min.

Publikumsgespräch im Anschluss an die Vorstellungen.

Die Veranstaltung ist barrierefrei zugänglich.

Asphalt Festival: Frontera | Border – A Living Monument

26.6.2022

16:00 | 18:00

TAKDIR. DIE ANERKENNUNG

Performance & Talk

16:00

TAKDIR. DIE ANERKENNUNG

Performance von Ülkü Süngün

Mit ihrer partizipativen Performance TAKDIR. DIE ANERKENNUNG (2020) öffnet die Künstlerin Ülkü Süngün einen akustischen Erinnerungsraum für die zehn Menschen, die durch den “Nationalsozialistischen Untergrund“ (NSU) ermordet wurden. In einer wiederholten Eins-zu-eins-Situation wird freiwilligen Teilnehmenden die korrekte Aussprache der Namen der zehn Mordopfer öffentlich beigebracht und zertifiziert: Enver Şimsek, Abdurrahim Özüdogru, Süleyman Tasköprü, Habil Kılıç, Mehmet Turgut, İsmail Yasar, Theodoros Boulgarides, Mehmet Kubasık, Halit Yozgat und Michèle Kiesewetter. 

Mit jeder dazu kommenden Stimme der Teilnehmenden und des Publikums wird der „Chor der Sprechenden und Erinnernden“ lauter, wodurch ein kollektives, temporäres auditives Denkmal entsteht. 

Die Performance beginnt um 16 Uhr und dauert ca. 40 Minuten. Die Veranstaltung wird in deutscher Sprache geführt und ist barrierefrei und kostenlos zugänglich.

 

18:00 

Umkämpfte Erinnerung zwischen Kunst, Aktivismus und Gericht 
  
Talk mit Gamze Kubaşık, Ülkü Süngün und einer Vertreterin von NSU WATCH NRW
Moderation: Aurora Rodonò 

 
Von 2000 bis 2006 tötete der sogenannte Nationalsozialistische Untergrund (NSU) in verschiedenen Städten neun Menschen mit Migrationsgeschichte: Enver Şimşek, Abdurrahim Özüdoğru, Süleyman Taşköprü, Habil Kılıç, Mehmet Turgut, İsmail Yaşar, Theodoros Boulgarides, Mehmet Kubaşık, Halit Yozgat. Darüber hinaus tötete der NSU 2007 die deutsche Polizistin Michèle Kiesewetter und verübte mindestens drei Bombenanschläge, zwei davon in Köln. Bis der NSU infolge eines Bekenner-Videos im Jahre 2011 öffentlich wurde, waren die Angehörigen und Freund*innen der Opfer im Fadenkreuz der Ermittlungen gewesen. Auch der NSU-Prozess 2018 in München brachte nicht die von den Angehörigen erhoffte Aufklärung.  
 
Rassistische Morde und Anschläge sind keine Einzelfälle, sondern reihen sich ein in eine lange Geschichte der rassistischen Gewalt in Deutschland, die in den 1990er Jahren einen Höhepunkt erfährt. Am S-Bahnhof Düsseldorf Wehrhahn explodierte am 27. Juli 2000 eine Bombe und verletzte zehn Migrant*innen – davon sechs jüdische Menschen – lebensgefährlich. 
 
Dieser rassistischen Gewalt stehen die Kämpfe der Angehörigen gegenüber, die sich gemeinsam mit solidarischen Menschen für ein würdiges Erinnern und Aufklärung einsetzen. Oft verleiben nach abgeschlossenen Gerichtsverfahren Kunsträume als Orte gesellschaftlicher Nach-Verhandlung, der Einklage und Anklage. So haben Angehörige und Aktivist*innen in den letzten Jahren verschiedene zivilgesellschaftliche Tribunale (Tribunale „NSU-Komplex auflösen“) organisiert oder mit Künstler*innen eigene Erinnerungsräume aus der Perspektive der Migration geschaffen. Aber welche Rolle kann die Kunst hinsichtlich transformativer Gerechtigkeit und umkämpfter Erinnerung spielen? Wie lässt sich das Thema im Kunstfeld verhandeln, ohne das Wissen der Migrant*innen zu vereinnahmen und die Inhalte zu entpolitisieren? 
 
Gamze Kubaşık, Ülkü Süngün, eine Vertreterin von NSU Watch NRW und Aurora Rodonò  sprechen über migrantische Selbstorganisierung, die Gerichtsprozesse und offen gebliebene Fragen wie etwa die Un/Möglichkeiten einer solidarischen Praxis zwischen Kunst und Aktivismus. 
 
Gamze Kubaşık ist die Tochter von Mehmet Kubaşık, der am 4.4.2006 in Dortmund vom NSU ermordet wurde. Gamze Kubaşık engagiert sich für die Erinnerung an ihren Vater und kämpft für die Aufklärung des NSU-Komplexes. 
 
Ülkü Süngün ist Künstlerin und untersucht mittels prozessorientierter wie kollaborativer Ansätze Migrations- und Identitätspolitiken ebenso wie Erinnerung. Hierfür nutzt sie Medien wie Fotografie, Video, Installation und Bildhauerei. Mit dem 2017 gegründeten Institut für Künstlerische Migrationsforschung macht sie diese künstlerische, sozial- und gesellschaftskritische Praxis strukturell sichtbar und nutzt Räume nomadisch. 
 
NSU Watch setzt sich zusammen aus rund einem Dutzend antifaschistischer und antirassistischer Initiativen, Gruppen und Einzelpersonen aus dem ganzen Bundesgebiet. Zusammen arbeiten sie zum Themenkomplex „NSU“, rechter Terror und Rassismus. NSU Watch hat über fünf Jahre lang den NSU-Prozess in München kritisch begleitet, beobachtet seit 2013 außerdem Untersuchungsausschüsse und Gerichtsprozesse. 
 
Aurora Rodonò ist freie Kulturarbeiterin, Lecturer und Diversity-Managerin sowie Teil der Initiative Herkesin Meydanı — Platz für Alle, die sich für ein Mahnmal an der Keupstraße in Köln für die Opfer des NSU einsetzt. 
 
Der Talk wird in deutscher Sprache geführt und ist barrierefrei und kostenlos zugänglich. Fotografieren ist nicht gestattet. 

 

Foto: Christian Schuller

Ülkü Süngün: Takdir

17. | 18. | 19.6.

19:30 | 19:30 | 17:30

NUQTA – The Beginning

Festival ›Transient‹

Die japanische Installations- und Performancekünstlerin Chiharu Shiota beschäftigt sich immer wieder mit den Themen Zeit, Raum und Vergänglichkeit. Gemeinsam mit dem Musiker Jeremias Schwarzer und dem Konzertdesigner Folkert Uhde hat sie die Konzertinstallation ›NUQTA – The Beginning‹ entwickelt, die 2021 im Rahmen den TRANSIENT Festivals an mehreren Orten in der Eifel zusammen mit den örtlichen communities bespielt wurde (www.transientimpuls.com). Dabei nahm die Konzertinstallation im Kontakt mit den unterschiedlichen Aufführungsorten jeweils unterschiedliche Formen an und trat in Resonanz mit vielfältigen Bedeutungs- und Beziehungsebenen. Düsseldorf ist nun die erste urbane Spielstätte des Projekts. In der Sammlung Philara finden drei Aufführungen statt, bei denen die Musiker*innen des TRANSIENT Artistic Research Ensembles solistisch und im Ensemble in Dialog mit der Installation treten. Der Raum wird zum lebendigen Organismus voller Überraschungen.

Chiharu Shiota, Installation & Konzept
TRANSIENT Interdisciplinary Research Ensemble
Olivia Stahn, Stimme
Alexandra Vildosola, Stimme
Neus Estarellas Calderón, Klavier
Vanessa Porter, Percussion
Valerie Fritz, Violoncello
Vincent Stange, Elektronik & Komposition
Ilka Seifert & Folkert Uhde, Konzertdesign
Jeremias Schwarzer, Blockflöte, Konzeption & Künstlerische Leitung

Werke von Georges Aperghis, Birke Bertelsmeier, Raquel García Tómas, Samir Odeh- Tamimi, Pauline Oliveros, Annelies van Parys, Enno Poppe, Liza Lim, Giaconto Scelsi, Vincent Stange u. a.

Die Veranstaltung beginnt mit einer 30 minütigen Einführung.

Eine Veranstaltung im Rahmen des Schumannfestes und des Festivals „Schönes Wochenende“ der Tonhalle Düsseldorf

 

TonhalleKunststiftungMinisterium für Kultur und Wirtschaft

NUQTA – The Beginning

12.6.2022

17:00 | 18:30

Führung & Screening

Sammlung Philara | Filmwerkstatt

Adjustable Monuments – Sammlung Philara

FÜHRUNG

Welche Formen der Erinnerung braucht die Zukunft? Ausgehend von der Debatte um die Neubewertung von Monumenten im öffentlichen Raum, stellt die Gruppenausstellung Adjustable Monuments die Frage, an wen, woran und vor allem in welcher Form wir uns zukünftig erinnern wollen.
Julika Bosch und Katharina Klang führen durch die Ausstellung und stellen zehn Positionen vor, die immaterielle, temporäre, interaktive, multidirektionale oder kollektive Zugängen zur Erinnerungskultur diskutieren.

 

Die Judenbuche - Über Klima und Sitte in Zeiten der Umwälzung
D 2021 | 60 Min. | R: Maximilian K. Sänger

FILM
Q & A


Nach der Vorlage Die Judenbuche von Annette von Droste-Hülshoff erzählt der Film durch die Linse von Theodor W. Adornos Studien zum autoritären Charakter eine moderne Version des Novellenklassikers. Im Anschluss daran sprechen wir mit dem Regisseur und den Kuratorinnen der Ausstellung über den Film im Kontext der Ausstellung.

 

Die Anzahl der Plätze ist begrenzt.

First come – first served. Der Eintritt ist frei.

Die Judenbuche

20.5. - 21.5.2022

10:30 - 19:00 |
9:30 - 13:00

Between Passion and Mission

Internationales Symposium zur öffentlichen Relevanz von privat getragenen Ausstellungshäusern

Wie sieht gesellschaftlich relevantes Kunstmäzenatentum im 21. Jahrhundert aus? Ausgehend von vier Institutionen aus Nordrhein-Westfalen im Verbund Rhineland Independent werden innovative Potentiale, öffentliche Erwartungen und gesellschaftliche Verantwortlichkeiten des privaten Engagements für die Sammlungs- und Ausstellungspraxis untersucht. 

Die Tagung verbindet wissenschaftliche Fachvorträge mit Beiträgen internationaler Sammler:innen und Stifter:innen, die ihre verschiedenen Institutions- und Fördermodelle zur Diskussion stellen. Ziel ist es, Möglichkeiten einer kulturellen Infrastruktur auszuloten, die nicht länger nur auf dem Gegensatz von ‚öffentlich‘ und ‚privat‘ beruht, sondern die Synergien kreativ, verantwortungsvoll und zukunftsweisend nutzt. Für eine lebendige und vielfältige Museumslandschaft zum Nutzen aller.

Mit Beiträgen von:

Fred Bidwell, Co-Gründer Transformer Station, Cleveland und Direktor FRONT International

Candice Breitz, Künstlerin, Berlin

Zita Cobb, Mitbegründerin und Geschäftsführerin Shorefast, Neufundland und Labrador

Haro Cumbusyan & Bilge Ogut-Cumbusyan, Gründer:in collectorspace und Ethics of Collecting, Istanbul

Mareike Dittmer, Direktorin für öffentliches Engagement TBA21-Academy

Stefanie Heraeus, Kunsthistorikerin, Goethe-Universität, Frankfurt am Main

Belinda Holden, Direktorin Yinka Shonibare Foundation, London

Katrin Holzmann, Kunstmanagerin, Düsseldorf

Ina Klaassen, Co-Direktorin Museum Boijmans Van Beuningen, Rotterdam

Susanne Kleine, Ausstellungsleiterin und Kuratorin Bundeskunsthalle, Bonn

Tobias J. Knoblich, Präsident Kulturpolitische Gesellschaft e.V., Bonn

Isabel Pfeiffer-Poensgen, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf

Nanette Snoep, Direktorin Rautenstrauch-Joest-Museum, Köln

Reinhard Spieler, Direktor Sprengel Museum, Hannover; Vorstand Deutscher Museumsbund

Olav Velthuis, Kultursoziologe, University of Amsterdam

 

Eine Kooperation von Rhineland Independent (Julia Stoschek Collection, KAI 10 | ARTHENA FOUNDATION, Langen Foundation, Sammlung Philara) und dem Kunsthistorischen Institut der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (Masterstudiengang Kunstvermittlung und Kulturmanagement).

WEITERE INFORMATIONEN

 

Die Anzahl der Plätze ist begrenzt.

Registrierung unter: mail(at)rhineland-independent.com

Ort: Sammlung Philara, Birkenstraße 47a, 40233 Düsseldorf

Wir empfehlen die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln und mit dem Taxi.

 

 

Rhineland IndependentHHU

 

Gefördert durch:

Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen

Between Passion and Mission. Internationales Symposium zur öffentlichen Relevanz von privat getragenen Ausstellungshäusern

10.4.2022

16:00

TAKDIR. DIE ANERKENNUNG

Performance von Ülkü Süngün

Mit ihrer partizipativen Performance TAKDIR. DIE ANERKENNUNG (2020) öffnet die Künstlerin Ülkü Süngün einen akustischen Erinnerungsraum für die zehn Menschen, die durch den “Nationalsozialistischen Untergrund“ (NSU) ermordet wurden. In einer wiederholten Eins-zu-eins-Situation wird freiwilligen Teilnehmenden die korrekte Aussprache der Namen der zehn Mordopfer öffentlich beigebracht und zertifiziert: Enver Şimsek, Abdurrahim Özüdogru, Süleyman Tasköprü, Habil Kılıç, Mehmet Turgut, İsmail Yasar, Theodoros Boulgarides, Mehmet Kubasık, Halit Yozgat und Michèle Kiesewetter

Mit jeder dazu kommenden Stimme der Teilnehmenden und des Publikums wird der „Chor der Sprechenden und Erinnernden“ lauter, wodurch ein kollektives, temporäres auditives Denkmal entsteht. Teil der Performance ist auch ein kurzes abschließendes Gespräch der Künstlerin mit den Anwesenden. 

 

Die Performance beginnt um 16 Uhr und dauert ca. 40 Minuten. Die Veranstaltung ist barrierefrei zugänglich.

Die nächste Performance findet am 26.6. um 16 Uhr statt und wird von einer anschließenden Gesprächsrunde begleitet.

Foto: Christian Schuller

TAKDIR. DIE ANERKENNUNG, 2020, Performance, Implantieren Festival

17.11.2021

19:30

liminal soundbath

HAUSCHKA, Alex Somers & Robert Ames

Als LIMINAL verwandeln Jónsi, Alex Somers und Paul Corley die Musik von Sigur Rós. LIMINALs rare Live Performances vermögen es, musikalische Traumwelten in Traumerlebnisse zu überführen und Hörer*innen über die Schwelle in einen neuen Bewusstseinszustand zu geleiten. Hierfür bedarf es keiner geheimnisvollen Substanzen, lediglich des Klangs und einer mitgebrachten Isomatte und bei Bedarf auch einer Decke. Denn das Publikum erlebt die Aufführung liegend. „Sound bath“ nennen LIMINAL jene Erfahrung. Diesmal bestehen LIMINAL aus HAUSCHKA, Alex Somers, & Robert Ames.
Bitte denken Sie an die Isomatte!

Tickets unter https://approximation-festival.de/visit/#tickets

 

Soundbath

11.7.2021

16:00

TALK

mit: Ilka Helmig, Katharina Klang, Dr. Francesca Raimondi, Anys Reimann, Aneta Rostkowska, Theresa Weber

Seit 100 Jahren werden an der Kunstakademie Düsseldorf Frauen* zum Studium der Bildenden Kunst zugelassen. Weibliche* Studierende bilden mittlerweile mehr als die Hälfte der Studierendenschaft an Kunsthochschulen in Deutschland, sie sind jedoch nicht in Anzahl und Diversität in Museen, auf dem Kunstmarkt sowie in der Lehre repräsentiert. Frauen* mit intersektionalen Diskriminierungserfahrungen sind davon noch weitaus stärker betroffen. Die Sammlung Philara lädt gemeinsam mit Curated Affairs zu einer Diskussionsrunde über die institutionellen Rahmenbedingungen und noch vorhandenen Benachteiligungen sowie Potenziale und Möglichkeitsräume von Frauen* im Kunstbetrieb ein.
 
Die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Bitte kommen Sie getestet, geimpft oder genesen und buchen vorab ein kostenloses Ticket unter: https://calendly.com/philara/talk

TALK

26.7.2020

19:00

Intermorphologies

Konzert & LP-Release von Phillip Schulze

Einlass: 19 Uhr // Beginn: 19.30 Uhr // Eintritt frei

Anlässlich der Veröffentlichung seines elektroakustischen Soloalbums INTERMORPHOLOGIES (2020) spielt Phillip Schulze ein Konzert auf der Dachterrasse* der Sammlung. Bitte beachten Sie, dass das Konzert auf 60 Personen begrenzt ist.
First come, first served.

http://www.phillipschulze.com/

 

! WICHTIGE HINWEISE WÄHREND DER PANDEMIE !

Bitte tragen Sie bis zur Einnahme ihres Sitzplatzes eine Mund-Nasen-Bedeckung, halten Sie Abstand, desinfizieren Sie ihre Hände und erklären Sie sich bei Eintritt mit der temporären Speicherung Ihrer Kontaktdaten (Name, Adresse, Datum und Zeitpunkt des Besuchs) zum Zweck der Nachverfolgbarkeit der Infektionskette einverstanden.

*bei schlechtem Wetter drinnen.

Schulze

19.1.2020

15:00 - 20:00

BRD GmbH

Finissage der Ausstellung Thymostraining von Alex Wissel

15 Uhr Dialogführung von Katharina Klang und Alex Wissel durch die Ausstellung Thymostraining

17 - 19 Uhr szenische Lesung

19 Uhr Vorführung der Ahnen-Trilogie von Zauri Matikashvili in der Filmwerkstatt Düsseldorf (https://www.filmwerkstatt-duesseldorf.de/ahnen-trilogie/)

*JEDER DER DIESE RÄUME BETRITT, ERKLÄRT SICH DAMIT EINVERSTANDEN GEFILMT UND / ODER FOTOGRAFIERT ZU WERDEN UND VERZICHTET AUF DAS RECHT AM EIGENEN BILD *

 

Alex WIssel

22.9.2019

19:00

AMY FREGA

in concert

Amy Frega (*1993 USA; aufgewachsen in Ägypten) ist eine Jazz-, Pop- und Klassik-Sängerin. Zusammen mit ihrer Band entsteht ein Porträt aus Klängen, die ihre musikalische Identität geprägt haben, welche durch arabische, spanische und amerikanische Musik beeinflusst wurde. Flügel: Johan Leenders; Bass: Nico Brandenburg; Perkussion: Fabian Gsell

Einlass: 19 Uhr / Beginn: 19.30 Uhr / Abendkasse: 5€

 

 

 

Amy Frega

22.7.2019

19:00

BÄM! Talk über Netzfeminismus

mit Annekathrin Kohout, Katharina Klang & Yvonne Rundio

Welches ist das »richtige« Bild der Frau* und wie wird es in Social-Media-Netzwerken debattiert?
Die Medienwissenschaftlerin Annekathrin Kohout hat eine ebenso kurze wie prägnante Kultur- und Diskursgeschichte der weiblichen Bildpolitik verfasst, die von den Emanzipationsbewegungen im frühen 20. Jahrhundert bis zum netzfeministischen Bilderstreit der Gegenwart alle wesentlichen Phänomene weiblicher Bildpolitik in den Blick nimmt.

Der Eintritt ist frei. Keine Sitzplatzgarantie.

Bäm_Netzfeminismus

16.6.2019

17:00

TALK

Andreas Schmitten & Magdalena Kröner

Der Bildhauer Andreas Schmitten (*1980) hat bei Georg Herold an der Düsseldorfer Kunstakademie studiert. Er entwickelt hochstilisierte Inszenierungen hybrider Räume, die aus dem Modell heraus formuliert werden oder sich direkt auf modellhafte Inszenierungen beziehen. (Auszug. Magdalena Kröner über Andreas Schmitten, in: Kunstforum International Bd.256, S.230)

Der Eintritt ist frei. Keine Sitzplatzgarantie.


 

Talk Andreas Schmitten

11.4. - 14.4.2019

15:36

ART COLOGNE

Öffnungszeiten

Während der ART COLOGNE ist die Sammlung wie folgt geöffnet:

DO, 16 – 20 Uhr

FR,  ab 18 Uhr Eröffnung Andreas Schmitten

SA, 14 – 18 Uhr, 15 Uhr Führung

SO, 14 – 18 Uhr, 15 Uhr Führung

 

Bitte melden Sie sich für Führungen an.

Art Cologne

08.03. - 10.03.2019

15:36

Duesseldorf Photo Weekend 2019

Ricarda Roggan in der Sammlung Philara

Während des Duesseldorf Photo Weekend ist die Wechselausstellung Ex Machina von Ricarda Roggan wie folgt geöffnet:

FR, 08.03. 18 - 21 Uhr

SA, 09.03. 12 - 20 Uhr

SO, 10.03 12 - 18 Uhr

http://www.duesseldorfphotoweekend.de/

 

Für einen Besuch der Sammlungspräsentation (inklusive Wechselausstellung) gelten die regulären Zeiten und Bedingungen.

 

 

 

 

Duesseldorf Photo Weekend

16.11.2018 - 18.11.2018

15:36

ART DÜSSELDORF

Areal Böhler

Gesonderte Öffnungszeiten:

DO, 15.11., 16 - 20 Uhr

FR, 16.11., geschlossen

SA, 17.11., 14 - 18 Uhr

SO, 18.11., 14 -18 Uhr

Hinweis: In diesem Zeitraum finden keine Führungen statt. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Auf der Art Düsseldorf 2018 (16. bis 18. November) zeigen 91 etablierte und junge Galerien aus 19 Ländern moderne und zeitgenössische Kunst in den Hallen des Areal Böhler, Düsseldorf.

https://www.art-dus.de/?lang=de

Art Düsseldorf

13.5.2018

21:00

Jeff Koons — von Rainald Goetz

Eine szenische Installation in der Sammlung Philara

Dass »Jeff Koons« ein Künstlerdrama ist, glaubt man schon am Titel zu erkennen. Koons aber kommt im Stück nicht vor. Der Amerikaner, flirrender Superstar des Kunstbetriebs, dient Goetz, dem fiebrig Besessenen der Literatur, als Hallraum, als Bezugssystem, mithilfe dessen Koordinaten sich ein Künstlerleben skizzieren lässt.

Karten und weitere Informationen über: https://www.dhaus.de/programm/a-z/jeff-koons/

Jeff Koons

8.7.2018

21:00

Jeff Koons — von Rainald Goetz

Eine szenische Installation in der Sammlung Philara

Dass »Jeff Koons« ein Künstlerdrama ist, glaubt man schon am Titel zu erkennen. Koons aber kommt im Stück nicht vor. Der Amerikaner, flirrender Superstar des Kunstbetriebs, dient Goetz, dem fiebrig Besessenen der Literatur, als Hallraum, als Bezugssystem, mithilfe dessen Koordinaten sich ein Künstlerleben skizzieren lässt.

Karten und weitere Informationen über: https://www.dhaus.de/programm/a-z/jeff-koons/

Jeff Koons

24.4.2018

20:00

Jeff Koons — von Rainald Goetz

Eine szenische Installation in der Sammlung Philara

Dass »Jeff Koons« ein Künstlerdrama ist, glaubt man schon am Titel zu erkennen. Koons aber kommt im Stück nicht vor. Der Amerikaner, flirrender Superstar des Kunstbetriebs, dient Goetz, dem fiebrig Besessenen der Literatur, als Hallraum, als Bezugssystem, mithilfe dessen Koordinaten sich ein Künstlerleben skizzieren lässt.

Karten und weitere Informationen über: https://www.dhaus.de/programm/a-z/jeff-koons/

 

 

Jeff Koons

25.4.2018

20:00

Jeff Koons — von Rainald Goetz

Eine szenische Installation in der Sammlung Philara

Dass »Jeff Koons« ein Künstlerdrama ist, glaubt man schon am Titel zu erkennen. Koons aber kommt im Stück nicht vor. Der Amerikaner, flirrender Superstar des Kunstbetriebs, dient Goetz, dem fiebrig Besessenen der Literatur, als Hallraum, als Bezugssystem, mithilfe dessen Koordinaten sich ein Künstlerleben skizzieren lässt.

Karten und weitere Informationen über: https://www.dhaus.de/programm/a-z/jeff-koons/

Jeff Koons

28.3.2018

20:00

Jeff Koons — von Rainald Goetz

Eine szenische Installation in der Sammlung Philara

Dass »Jeff Koons« ein Künstlerdrama ist, glaubt man schon am Titel zu erkennen. Koons aber kommt im Stück nicht vor. Der Amerikaner, flirrender Superstar des Kunstbetriebs, dient Goetz, dem fiebrig Besessenen der Literatur, als Hallraum, als Bezugssystem, mithilfe dessen Koordinaten sich ein Künstlerleben skizzieren lässt.

Karten und weitere Informationen über: https://www.dhaus.de/programm/a-z/jeff-koons/

Jeff Koons

19.2.2018

20:00

Jeff Koons — von Rainald Goetz

Eine szenische Installation in der Sammlung Philara

Dass »Jeff Koons« ein Künstlerdrama ist, glaubt man schon am Titel zu erkennen. Koons aber kommt im Stück nicht vor. Der Amerikaner, flirrender Superstar des Kunstbetriebs, dient Goetz, dem fiebrig Besessenen der Literatur, als Hallraum, als Bezugssystem, mithilfe dessen Koordinaten sich ein Künstlerleben skizzieren lässt.

Karten und weitere Informationen über: https://www.dhaus.de/programm/a-z/jeff-koons/

Jeff Koons

23.2.2018

20:00

Jeff Koons — von Rainald Goetz

Eine szenische Installation in der Sammlung Philara

Dass »Jeff Koons« ein Künstlerdrama ist, glaubt man schon am Titel zu erkennen. Koons aber kommt im Stück nicht vor. Der Amerikaner, flirrender Superstar des Kunstbetriebs, dient Goetz, dem fiebrig Besessenen der Literatur, als Hallraum, als Bezugssystem, mithilfe dessen Koordinaten sich ein Künstlerleben skizzieren lässt.

Karten und weitere Informationen über: https://www.dhaus.de/programm/a-z/jeff-koons/

Jeff Koons

26.3.2018

20:00

Jeff Koons — von Rainald Goetz

Eine szenische Installation in der Sammlung Philara

Dass »Jeff Koons« ein Künstlerdrama ist, glaubt man schon am Titel zu erkennen. Koons aber kommt im Stück nicht vor. Der Amerikaner, flirrender Superstar des Kunstbetriebs, dient Goetz, dem fiebrig Besessenen der Literatur, als Hallraum, als Bezugssystem, mithilfe dessen Koordinaten sich ein Künstlerleben skizzieren lässt.

Karten und weitere Informationen über: https://www.dhaus.de/programm/a-z/jeff-koons/

Jeff Koons

16.2.18 - 25.2.18

15:36

Duesseldorf Photo

Festival für Photographie

Freitag, 16. Februar 18-21 Uhr

Samstag, 17. Februar (Lange Nacht der Fotografie) 11-2 Uhr

Sonntag, 18. Februar – Sonntag, 25. Februar 11-18 Uhr

WICHTIG: Festival Plus Inhaber müssen sich zu einer Führung zu den gewohnten Zeiten der Sammlung anmelden.

Ticketverkauf über alle teilnehmenden Häuser

http://www.duesseldorfphoto.de/

Photo Duesseldorf

5.1.2018

20:00

Jeff Koons — von Rainald Goetz

Eine szenische Installation in der Sammlung Philara

Dass »Jeff Koons« ein Künstlerdrama ist, glaubt man schon am Titel zu erkennen. Koons aber kommt im Stück nicht vor. Der Amerikaner, flirrender Superstar des Kunstbetriebs, dient Goetz, dem fiebrig Besessenen der Literatur, als Hallraum, als Bezugssystem, mithilfe dessen Koordinaten sich ein Künstlerleben skizzieren lässt.

Karten und weitere Informationen über: https://www.dhaus.de/programm/a-z/jeff-koons/

Jeff Koons Rainald Goetz

30.11.2017

19:00

And She Was Like: BÄM!

BÄM! Abendschule

#MeToo: Vom Klicken zum Handeln. Eine Abendschule mit Mithu Sanyal zum Thema Alltagssexismus organisiert von And She Was Like: BÄM

 

 

http://andshewaslikebam.de/

 

 

 


 

Mithu Sanal

07.12.2018

20.00 Uhr

Jeff Koons — von Rainald Goetz

Eine szenische Installation in der Sammlung Philara

Dass »Jeff Koons« ein Künstlerdrama ist, glaubt man schon am Titel zu erkennen. Koons aber kommt im Stück nicht vor. Der Amerikaner, flirrender Superstar des Kunstbetriebs, dient Goetz, dem fiebrig Besessenen der Literatur, als Hallraum, als Bezugssystem, mithilfe dessen Koordinaten sich ein Künstlerleben skizzieren lässt.

Karten und weitere Informationen über: https://www.dhaus.de/programm/a-z/jeff-koons/

Jeff Koons Rainald Goetz

16.09. – 14.10.2017

15:36

Every Cult its Castle

Die Sammlung Philara in der Spinnerei Leipzig

Gil Bronner kehrt zu seinen Anfängen zurück und zeigt junge Kunst aus seiner Düsseldorfer Sammlung in der Spinnerei Leipzig.

Öffnungszeiten Spinnerei Leipzig:

Mittwoch Samstag 12.00 – 18.00 Uhr

 

Eröffnungswochenende/Herbstrundgang:

16. September 2017 11.00 – 18.00 Uhr

17. September 2017 11.00 – 16.00 Uhr

 

http://www.spinnerei.de/

 

Habibi

29.09.2017

18:00

Benefiz Auktion

Auktion zu Gunsten der von Outset Germany_Switzerland geförderten Projekte

Am Freitag, dem 29.09.2017, 18 Uhr wird Outset Germany_Switzerland in der Sammlung PHILARA in Düsseldorf dreiundfünfzig zeitgenössische Kunstwerke im Rahmen einer Benefiz Veranstaltung versteigern. Der Erlös fließt zu 100 Prozent in die von Outset Germany_Switzerland geförderten Kunstprojekte. Künstler, Galeristen und Sammler stiften die zu versteigernden Kunstwerke. Die Benefizauktion wird in Kooperation mit PHILLIPS (Live Auction) und ARTSY (Silent/Onlince Auction) durchgeführt. Outset konnte als Sponsoren PHILLIPS, die PRIVATBANK Berlin, die ART DÜSSELDORF, und weitere Förderer finden, die ungenannt bleiben möchten. Die Online Auktion über die ARTSY Website beginnt bereits Anfang September 2017. https://outset.org.uk/germany-switzerland/

OUTSET

27.09.2017

19:00

ROSA

Book Launch und Performance

Für die Ausstellung „ROSA“ in der Sammlung Philara gingen die Künstlerinnen Rosilene Luduvico und Sabrina Fritsch eine temporäre Kooperation ein. Dieses Buch dokumentiert ihre Zusammenarbeit und die Entstehung von ROSA, "die Legende einer Frau, die es nie gegeben hat“. In Zusammenarbeit mit dem tanzhaus nrw wird Sophia Seiss ROSA in eine Performance überführen. Sophia Seiss, geboren in Berlin, studierte zeitgenössischen Tanz an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Sie arbeitet mit Künstlern und Choreographen wie Darko Dragičević, Martin Sonderkamp und Maria Golding. Mit ihrem Kölner Kollektiv SPINE arbeitet sie vor allem an der Schnittstelle zwischen Bildender Kunst und Tanz, kürzlich residierte das Kollektiv mit der Arbeit Synthetic Memories im Tanzhaus NRW. Derzeit performt sie im Rahmen der Marina Abramovic Ausstellung 'The Cleaner' die Arbeit Imponderabilia im Louisiana Museum für Moderne Kunst in Dänemark.
 

ROSA

13.12.2016

20:00

Buchpräsentation

Helga Meister - Neue Düsseldorfer Kunstszene

Helga Meister veröffentlicht in der Sammlung Philara ihr Buch über die junge Düsseldorfer Kunstszene. In 70 Porträts stellt sie lokale junge Künstler und ihre Arbeitsweisen vor.

Helga Meister, Buchpräsentation 2016